Sprache der Krähen

Verlag: Picus Verlag

Erschienen: August 2016

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ELTERLEIN Georg

Sprache der Krähen

Leonards Kindheit in der sogenannten Abschaumsiedlung war hart. Die Mutter hat die Familie früh verlassen. Oft musste Leonard seinen kleinen Bruder Max vor den Schlägen des betrunkenen Vaters schützen. Leonard hat alles mit den Fäusten geregelt, seine kriminelle Laufbahn schien vorgezeichnet. Nachdem der Vater von der Polizei erschossen wurde, kam Max zu einer Pflegefamilie, Leonard selbst wurde ins Heim gesteckt. Jahrzehnte später führt Leonard ein Doppelleben. Tagsüber arbeitet er in seiner Schlosserei, in der Nacht zieht er seine Coups durch. Ein Überfall auf ein Frachtschiff ist der nächste Auftrag. Da erhält er die Nachricht, dass Max und dessen Frau bei einem Unfall ums Leben gekommen sind. Ihr Sohn Erik hat überlebt. Leonard ist der einzige Verwandte und soll sich um das traumatisierte Kind, das seit dem Unfall nicht sprechen kann, kümmern. Was soll ein Verbrecher wie er mit einem Kind? Doch bald stellt sich heraus, dass er der einzige ist, der das Schweigen es zehnjährigen Buben brechen könnte. Über Zeichnungen und kurze Sätze auf Zetteln kommen sich Onkel und Neffe einander näher, der Beginn einer Beziehung zweier Außenseiter. Erik liebt Krähen. Immer wieder sind sie Motive seiner Bilder. Der zerbrechliche Bub weiß über ihre Eigenheiten und das Geheimnis ihrer Zweisprachigkeit. Eines Tages ist Erik aus der Klinik verschwunden. Leonard lässt den Überfall auf das Schiff platzen, um das Kind zu suchen. Er findet Erik. Doch jetzt muss er seine Verfolger ausschalten. Ist ein normales Leben überhaupt noch möglich? Und hat die Liebe eine Zukunft? Seine Jugendfreundin Tina spürt bald, dass da kein Platz für sie ist. Den hat bereits Erik eingenommen. Eine packende Kombination aus Thriller, Liebesgeschichte und Familiendrama spannend und berührend, ein echter Pageturner!

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