Der anatolische Panther

Verlag: Haymon Verlag

Erschienen: September 2016

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PILZ André

Der anatolische Panther

Kleiner Gangster, großes Herz: Seit der junge Türke Tarik seine Fußballkarriere aufgegeben hat, schlägt er sich in München als Kleinkrimineller durch. Mit Doogie, Sugo-Joe und Yiannis, lauter gescheiterte Existenzen, aber treue Kumpels. Tarik kümmert sich um seinen geliebten Großvater Baba. Seine Freundin Nteba muss nach Kuba zurück, ihre Aufenthaltsgenehmigung läuft ab. Tarik hat drei Jahre auf Bewährung und den Polizisten Beer im Nacken. Als Beer in Tariks Wohnung einen geklauten Fernseher entdeckt, hat er ihn am Haken. Er schlägt einen Deal vor: Tarik soll sich ins Umfeld des Hasspredigers Abdelkader, besser bekannt unter dem Namen Derwisch, einschleichen. Der Derwisch steht im Verdacht, einen Terroranschlag zu planen. Tarik erfährt, dass Beer gar nicht mehr bei der Polizei ist und den Job seines Bruders beim Verfassungsschutz retten will. Will Beer ihn nur instrumentalisieren? Tarik macht den Einbruch in die Moscheé auf eigene Faust, unterstützt von Ibo, einem berüchtigten Gangster. Die Aktion geht schief. Tarik wird nun vom Derwisch, Beer und der Polizei gejagt. Und er erfährt, dass Nteba gar nicht in Kuba ist. Nach einer spektakulären Bahnfahrt, bei der Tarik eine Polizistin verletzt, taucht er mit Ibo, dessen Cousin Fonso und Baba in einer Wohnung in Bregenz unter. Ein verlorenes Rechenheft Fonsos, in dem die Islamisten geheime Codes notiert haben, führt zur Überführung des Derwisch. Davor aber gibt es ein furioses Show-Down, bei dem Ibo und Baba sterben. Tarik hat alles verloren. Und doch blickt der anatolische Panther 
hoffnungsvoll in die Zukunft.

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